Gebäudeform

Stallsysteme werden nach ihrer Gebäudeform unterschieden.

Es gibt die Haltung im Warm- und im Kaltstall. Sonderformen des Kaltstallssind Offenfrontstall und Außenklimastall.

Der Kaltställe sind für Rinder klimatisch am günstigsten und gesündesten. Wichtig sind auch im Kaltstall der Windschutz, trockene Liegeflächen und die Versorgung mit genügend Futter.

Warmstall

Warmställe sind geschlossene Gebäude. Die Stallwände sind wärmegedämmt. Die Tiere werden dadurch vor den Außentemperaturen geschützt.

Geschlossene gut isolierte Gebäude sind für Anbindeställe nötig, weil die Tiere sich nur wenig bewegen können. Warmställe sind unnötig, wenn sich die Tiere frei in einem Laufstall bewegen können.

Kaltstall

Rinder vertragen Kälte. Der Kaltstall wird deshalb immer häufiger in der Rinderhaltung. Ein Kaltstall hat keine Wärmedämmung. Er wird auch nicht künstlich belüftet oder beheitzt. Die Stalltemperatur und die Außentemperatur sind fast gleich. Im Stall ist es meist ca. 5°C wärmer als draußen.

Damit eine natürliche Be- und Entlüftung erfolgen kann, ist bei Offenfrontställen eine Gebäudeseite offen. Kaltställe haben genügend offene Flächen, die nach Bedarf abgedeckt werden können.

Bei der Haltung in Außenklimaställen sind die Tiere dem Wetter ausgesetzt. Es gibt nur wenig Wetter- und Windschutz. Der Liegebereich der Rinder soll trocken bleiben. Er wird durch Überdachung und Windnetze abgeschirmt.