Einführung

Die Landwirtschaft ist für Österreich ein unverzichtbarer Teil der Gesamtwirtschaft.

Wiesen, Weiden und Almen machen 1/4 des Landes aus. Sie bieten ideale Voraussetzungen für die Nutztierhaltung, vor allem aber für die Rinderhaltung. Die Rinderhaltung dient nicht nur der Gewinnung von hochwertigen Lebensmitteln (Milch und Fleisch), sondern kommt auch der Landschaftspflege (wenig selektives Abgrasen, Erhaltung und Schaffung offener Landschaft u. v. m.) zugute.

Mit knapp 2 Millionen Rindern ist Österreich im EU-Ranking an 11. Stelle. Weltweit die größten Rinderbestände gibt es in Indien und Brasilien.

Das Rind hat als Haus- bzw. Nutztier bis heute international einen unverzichtbaren Stellenwert im Leben der Menschen. Es ist seit seiner Domestikation ein wichtiger Milch- und Fleischlieferant. Als Arbeitstier und Dunglieferant leistete es täglich eine wichtigen Beitrag für das Überleben der Besitzer.

Weltweit gibt es an die 450 verschiedene Rinderrassen, die in Einnutzungs- und Doppelnutzungsrassen unterteilt werden können. Eine Einnutzungsrasse hat entweder eine gute Milchproduktion oder eine gute Fleischleistung. Doppelnutzungsrassen sind sowohl hervorragende Milch- als auch Fleischlieferanten. In Österreich dominiert die Doppelnutzungsrasse Fleckvieh, die fast 80% des heimischen Rinderbestandes ausmacht.

Was Sie hier finden:

Hier finden Sie Wesentliches zur Geschichte des Rindes, sowohl die mythologischen Hintergründe, die Abstammung und Domestikation des Rindes als auch Anekdotisches zur Rindfleischtradition des Habsburgerreiches. Rinder werden nach ihrer Rasse, nach Alter und Geschlecht unterschieden, mehr dazu unter Rind ist nicht Rind. Die Tierzucht kommt auch nicht zu kurz. Sie ist die Basis der heutigen Rinderwirtschaft; denn durch sie sind die einzelnen Rassen, wie wir sie heute kennen, entstanden.