Milchrassen

Milchrassen sind Rinderrassen, deren Zweck die Produktion von Milch ist. Die Milchleistung ist sehr hoch, die Bemuskelung und dadurch die Fleischleistung der Tiere ist gering. Die männlichen Nachkommen von Milchrassen werden zur Fleischproduktion – vor allem für die Kälbermast – verwendet.

Hohe Milcheistungen bringen das Holstein, das Braunvieh (Brown Swiss) und das Jersey.

Jersey

Die britischen Kanalinsel Jersey gab dieser Rinderrasse ihren Namen. Jersey-Rinder wurde im 19. Jahrhundert zuerst in die USA, dann nach England, Neuseeland und später nach Dänemark exportiert.

Die gelblichen bis hellbraunen Jersey-Kühe erreichen ein Körpergewicht von 300-400 Kilo. Jerseys sind zierlich und wirken edel, sie werden deshalb auch als "Araber unter den Rindern" bezeichnet.

Jersey-Kühe geben eine in Eiweiß- und Fettgehalt von allen anderen Milchrassen unerreichte Milch. Sie haben außerdem pro Kilogramm Körpergewicht die höchste Milchleistung aller Rassen. Amerikanische und dänische Jersey-Rinder wurden in Milchrassen eingekreuzt.